Samstag, 2. August 2008

Sido trifft Michel Friedman



Wie "Presseportal.de" berichtet wird Michel Friedman, der koksende Moral-apostel in der nächsten Folge seiner neuen Sendung "Friedman schaut hin" Sido treffen.

Geplant ist mit dem Auto durch Berlin zu fahren, durchs Märkische Viertel zu laufen und in den Mauerpark zu gehen.

Thematisch soll es unter anderem um die Bereiche Gewalt und Drogen, um die Chancen von Kindern aus armen Vierteln sowie um Fragen zur Vaterrolle und der Moral gehen.



Austrahlungstermin ist der 4. September, 23:30h auf N24

Freitag, 1. August 2008

Ludacris "Politics: Obama is here"


Ludacris hat in dieser Woche eine Menge Hass von allen Seiten des politischen Establishments erhalten. Grund dafür ist der Song "Politics: Obama is here", mit dem er seine Unterstützung für Barack Obama zum Ausdruck bringen wollte. Dumm nur, dass das Wahlkampfteam von Obama ein Statement veröffentlichte indem es heißt, Ludacris sollte sich für die Lyrics schämen. Warum sagen die sowas????

In dem Track gibt es ein paar Zeilen, für einen Präsidentschaftswahlkampf wohl auch ein bischen zu weit gehen, vor allem die Line gegen Hillary Clinton:

Hillary hated on you, so that bitch is irrelevant


Oder gegen Jesse Jackson, der ja mal im bei FOX meinte, der würde Obama die Eier abschneiden

Jesse talking slick and apologizing for what?
If you said it then you meant it how you want it head or gut?


Oder über McCain

McCain don’t belong in any chair unless he’s paralyzed


Und gegen Bush (Stanni)

Yeah I said it cause Bush is mentally handicapped



Video seht ihr hier:




Keine Ahnung, was Luda sich gedacht hat, aber ich glaube nicht, dass er sein Ziel erreicht hat und Obama damit irgendwelche Stimmen bekommen wird. Ist ja auch egal, wer für die New World Order bald die Reden halten wird, wa!

Mittwoch, 30. Juli 2008

Method Man Telefonstreich

Das hier ist schon etwa ein Jahr bei Youtube drin, aber ich hab es erst jetzt entdeckt.

Es gibt diesen Typen der sich Ralphige nennt, der sich zur Aufgabe gemacht hat Leute aus dem Hiphop Biz am Telefon zu verarschen. Wie auch immer er an die Nummern kommt. Die meisten rasten einfach vollkommen auf ihm aus und drohen und beschimpfen (DJ Khaled, Scott Storch).

Wie will er also Meth verarschen? Er ruft ihn an und meint Universal sagt, dass sie How High 2 nur mit ihm drehen, wenn er nicht auf "8 Diagrams" vertreten ist. Seine Antwort: "Well then, Fuck Universal."

Dienstag, 29. Juli 2008

Nelly in Unterwäsche für P.Diddy


Na wenn das mal nicht Real Shit ist...

St . Louis´ Rapper Nelly geht unter die Models. Er wird die erste Unterwäschenkollektion von P.Diddy´s Sean John Label bewerben und dabei helfen die Taschen von dem Typen der tanzt wie Bill Cosby noch ein bischen mehr zu füllen. Nelly ist aber natürlich nicht der erste Promi, der für Sean John wirbt, davor waren da schon Dwayne Wade, Nas, Snoop Dogg, Lil' Wayne, Penelope Cruz, Cassie and Lauren London

Diddy scheint sehr begeistert davon zu sein, Nelly in Unterwäsche zu sehen:

"To me, Nelly is the quintessential definition of the Sean John man, he has the attitude, the swagger and most of all, the physique that our customers can both aspire and relate to"

“And let’s be honest, all of the ladies out there are going to be thanking us for this campaign,” he added. “The images are so strong; they speak for themselves.”



Kein Bock die Fotos hier zu posten, aber wenn ihr unbedingt sehen wollt:
Die ersten Fotos zur Kampagne sind hier zu sehen

Sonntag, 27. Juli 2008

Bushido veröffentlicht Biografie

Mal wieder was neues vom Ersguterjunge Bushido. Er wird am 8. September 2008 seine Autobiografie auf dem Markt bringen. Dieter Bohlen lässt Grüßen...



Eine Leseprobe gibts hier:

Ich hatte endgültig genug. Ich war zwar der Meinung, dass man seine Probleme innerhalb der Familie regeln sollte, aber wenn die Familie nicht mehr zusammenhält, muss man sich eine andere Lösung überlegen. Ich hatte auch immer zu meinem Freund Hamoudi gesagt, dass es mit Aggro Berlin keine Probleme gäbe, weil ich bis zum Schluss an ein gutes Ende glaubte. Doch als ich die zwei Jahre noch einmal gedanklich Revue passieren ließ, verlor ich auch diese Illusion. Hamoudi schlug vor, einmal mit seinem Cousin Arafat zu reden. Vielleicht würde ihm ja etwas einfallen, um beide Seiten an einen Tisch zu bekommen und sich doch noch gütlich zu einigen. Ich willigte ein. Was hatte ich schon zu verlieren?

Hamoudi machte einen Termin mit Arafat und nahm mich am nächsten Tag mit ins Café Al Bustan in die Katzbachstraße 30 nach Kreuzberg. Als kleines Kind war ich oft daran vorbeigegangen, hatte beobachtet, wie diese Männer Wasserpfeife rauchten, ihre Geschäfte machten und immer unter sich blieben. Das Café ist in Berlin eine Legende. Dort kann man nicht einfach hereinspazieren – obwohl, man kann schon, die Frage ist nur, ob man auch wieder herauskommt. Scheiße, war ich aufgeregt.

Wir verabredeten uns für 20 Uhr. Es war Anfang Juni und die Luft war angenehm warm. Als ich das Café betrat, klopfte mein Herz schneller als sonst, aber als ich Hamoudi in der Ecke sah, atmete ich kurz durch und ging auf ihn zu. Neben ihm saß Arafat. Wir gaben uns die Hand. Die Leute neben ihm am Tisch standen auf und setzten sich in die andere Ecke des Raumes. Hamoudi bestellte Tee und ich begann in aller Ausführlichkeit, meine Geschichte zu erzählen – den ganzen Abend lang. Arafat saß da, rauchte Wasserpfeife und stellte permanent Fragen. Er wollte sich eine eindeutige Meinung von der Situation verschaffen. Arafat ist ein sehr fairer Mann. Hätte ich ihm Blödsinn erzählt oder mich in Widersprüche verwickelt, hätte ich zwei, drei Schellen kassiert und wäre in hohem Bogen aus dem Café geflogen.

Als ich mit meinem Vortrag fertig war, klopfte mir Arafat auf die Schulter und sagte, dass es selbstverständlich sei, mir zu helfen. Das wunderte mich zuerst, aber später erkannte ich, wie dieser Mann dachte: Wenn Unrecht passiert, wird geholfen. Dafür musste man nicht direkt zur Familie gehören, es reichte schon, einfach nur korrekt zu sein. Und diese Eigenschaft sah er wohl in mir. Arafat hätte sich der Sache auch nie im Leben angenommen, nur um seinem Cousin Hamoudi einen Gefallen zu tun. Nicht, wenn ich nicht im Recht gewesen wäre. Genau aus diesem Grund, weil Arafat immer fair bleibt, werden er und seine Familie in Berlin auch so respektiert. Außerdem hatte er weder mit mir noch mit Aggro Berlin etwas zu tun. Zu der Zeit war auch noch nicht abzusehen, dass aus Bushido mal ein richtiges Geschäft werden würde. Abgesehen davon, sprach ich dort mit Arafat Abou- Chaker, einem der mächtigsten und berüchtigtsten Männer Berlins, der ganz andere Geschäfte mit ganz anderen Summen am Laufen hatte.

Einige Tage später, am 13. Juni, einem Sonntag, fand im Kreuzberger Stadthaus Böcklerpark der Maxim R.I.P. Memorial Jam statt, eine Party zu Ehren des legendären Berliner Hip-Hop-Aktivisten Maxim. Er war ein sehr guter Freund von mir. Alle waren gekommen: Kool Savas, Harris, Sido, BTight, Killerhakan, Fuat, Azra, Bektas, Fu-Man-Schu, Chablive, DJ Derezon, im Prinzip die ganze Berliner Hip-Hop-Szene. Arafat, der Maxim noch aus früheren Tagen kannte, war auch da und fragte mich noch einmal, ob es in der Zwischenzeit Neuigkeiten in der Aggro-Berlin-Sache gäbe. Als ich verneinte, sagte er, dass wir die Angelegenheit morgen ein für alle Mal aus der Welt schaffen würden.

Am nächsten Mittag fuhren wir zu zweit ins Aggro-Büro. Ich klingelte (...)

"In seiner Biografie schreibt er zum ersten Mal offen über seine Gefühle und gibt Dinge preis, die bisher noch niemand erfahren hat." Dann werden wir wohl ein paar Seiten zum Thema Aggro Berlin hören, ein bischen von "mein Vater war nie für mich da" und vorab kann man lesen, dass der gute Anis zu seiner Zeit als Maler und Lackierer die Zehlendorf Villa von einem gewissen Herbert Grönemeier renoviert hat(Mensch!!). Jetzt sind die beiden dann ja quasi Nachbarn und ich würde zur Promo empfehlen, dass die beiden ein Feature machen, mit passendem Video ("vom Blaumann zur Skyline" oder so...)

Ich denke mal wird sich ganz gut verkaufen das Ding, das Produkt Bushido geht ja zur Zeit immer.

Was man noch erwähnen sollte ist, dass er das Buch (wie angeblich seine Texte auch) nicht selber geschrieben hat. Auf die Tasten gehauen dafür hat Lars Amend, seines Zeichens PR- Manager von Bushido.

Der Dopste Hiphop Blog: Reloaded

So, nachdem ich das Ding hier vor ca. einem halben Jahr gelöscht habe, habe ich mich entschlossen weiterzumachen. Jetzt noch ein paar Motivationsfloskeln: Besser denn je, wie der Phönix aus der Asche blabla...

In Zukunft könnt Ihr wieder die Besten News, Videos und allen anderen Rotz hier finden.